CCS-Technologie teuer,riskant und überflüssig

Der Bundesrat hat dem Gesetzentwurf zur unterirdischen CO2-Speicherung nicht zugestimmt. Kommentar von Jens Rehmann.

Das kann man nur zu befürworten. Es ist völlig irrsinnig, Kohlendioxid in die Erde zu pumpen und dann zu hoffen, dass das Problem damit aus dem Weg geräumt ist. Die CCS-Technologie ist teuer, riskant und überflüssig sei. Niemand könne gewährleisten, dass Kohlendioxid nicht doch irgendwann unkontrolliert entweiche. Außerdem sind die Folgen für Flora und Fauna nicht absehbar. Die CCS-Technologie dient nur dazu, weiter ungestört Kohlekraftwerke laufen zu lassen. Es gibt eine viel bessere Alternative zu CCS, nämlich Kohlendioxid einsparen. Außerdem gibt es keine ausreichende Haftung für CCS. Ähnlich wie bei der Atomenergie müssten im Gefahrenfall die Steuerzahler für die Folgen aufkommen. Geplant war auch, spätestens nach 30 Jahren die Verantwortung für CCS auf die Bundesländer abzuschieben. Das heißt, dass die Kosten wieder auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.


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