Steinspiegel - Pflasterungen im Bereich des Doms

Antrag zur Stadtratssitzung Halberstadt am 22.06.2009

Der Stadtrat möge beschließen

nur in Übereinstimmung mit dem Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege eine Umgestaltung des Domhanges vorzunehmen.

Bereits am 26. März hat der Stadtrat beschlossen, den östlichen Domhang umzugestalten, aber nur in Übereinstimmung mit dem Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege. Das Landesamt wünscht sich die Erkennbarkeit der alten historischen "Wallanlage" und die "Domburg".

Das Landesamt spricht sich gegen den Steinspiegel aus. Den Beschluss vom März kippte die CDU/FDP-Fraktion auf der letzten Tagung mit dem Ergänzungsantrag zu genanntem Beschluss: Der Stadtrat möge beschließen, dass die vorgelegte Planung (mit Steinspiegel) nur der Zustimmung durch die zuständige Behörde bedarf.

Bei den Halberstädter Bürgern stößt die Pflasterung des Domhanges auf eine große Ablehnung. Im Stadtrat war die Vorgehensweise mit dem Ergänzungsantrag höchst umstritten und führte zu einer starken Gegendebatte. Das Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege wendet sich eindeutig gegen den Steinspiegel. Viele Gründe, die zwingend dafür sprechen, dass die neue gewählten Mandatsträger und -trägerinnen dazu Stellung beziehen.

Entschließt sich Halberstadt, gegen das Votum des Landesamtes für Archäologie und Denkmalschutz zu handeln, dann möglicherweise auch um den Preis, nicht mehr Kandidat auf der UNESCO-Liste "Weltkulturerbe" zu sein.

Gabriele Keidel und Kathleen Schneider

Antrag Steinspiegel am 27.08.09 vom Stadtrat abgelehnt.


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