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Landesverband Sachsen-Anhaltödp warum?Es gibt doch schon eine Umweltpartei. Was braucht es da die ödp?
Weil die Antworten dieser Partei einfach nicht genügen. Weil diese Partei manchmal schon etablierter ist als die größten im Lande und dadurch vieles auf der Strecke bleibt. Wer eine Partei sucht, in der man sich profilieren kann, ist bei der ödp falsch. Wer jedoch eine Partei sucht, die nach inhaltlichen Lösungen für die uns alle bewegenden Probleme unserer Zeit strebt, ohne ihre Grundsätze dabei aufzugeben, ist bei der ödp richtig. Vorgesetzte Konzepte – Fehlanzeige. Mitdenken, mittun und manchmal auch durchhalten kennzeichnen die ödp-ler.
Programmatisch zeigt die ödp das Profil einer wertkonservativen bürgerlichen Ökologiepartei.Die ödp bekennt sich zur Demokratie mit einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft. Die Geschichte zeigt, dass weder der Sozialismus noch der Turbokapitalismus mit all seinen negativen Folgen für Mensch und Umwelt die Antwort sein kann. Die ödp ist die einzige Partei in der Bundesrepublik , die keine Firmen- , Vereins- und Verbandsspenden annimmt. Das ermöglicht ihr eine saubere und eine unabhängige Politik.
Kurz zur Geschichte der ödp. Sie entstand 1982 aus dem Umfeld der Ökologiebewegung. Vorgänger Organisation war die 1978 gegründete „Grüne Aktion Zukunft“ Thematische Schwerpunkte der Partei liegen im Bereich Umwelt, Familie und „saubere Demokratie“. So bekennt sich die Partei inIhrem Bundespolitischen Programm unter dem Leitsatz „Weniger ist mehr" klar zu einer ökologischen Politik, einem sofortigen Atomausstieg sowie zum ganzheitlichen Schutz der Schöpfung und des menschlichen Lebens. Auf diesen Politikfeldern hat die Partei detaillierte Vorschläge entwickelt, so etwa in der Landwirtschaftpolitik oder bei dem bereits 1993 entwickelten Konzept einer ökologischen Steuerreform. Besonders umweltschädliche Produkte und Verhaltensweisen sollen durch Steuern verteuert, umweltfreundliche Produktionsweisen hingegen entlastet und somit verbilligt werden. Arten- und Umweltschutz müsse stets Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben. Ergänzend stellt die Partei einzelne Forderungen zum „Staatsumbau“ wie die Einführung und Stärkung der Volksgesetzgebung, die Neuregelung der Parteienfinanzierung aber auch die Länderneugliederung. Arbeitspolitisch befürwortet die ödp eine Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer. Investivlohnmodelle sowie die Beteiligung aller Unternehmensmitglieder an der unternehmerischen Verantwortung. In der Abtreibungsfrage bekennt sich die ödp zum geltenden Kompromiss, fordert aber, dass „Beratungen wirksam auf den Schutz des ungeborenen Lebens zielen" müssen. Die Partei steht der Pränataldiagnostik sehr kritisch gegenüber und lehnt Spätabtreibungen ab. Die ödp betont ausdrücklich, der wirksamste Schutz des ungeborenen Lebens sei eine verbesserte Familienpolitik.
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