Landesverband Sachsen-Anhalt

"Gutachten: Land beschäftigt zu viele Lehrer und Polizisten" vom 20.12.2006


Gutachten des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Technischen Universität (TU) Dresden: "Das Land Sachsen-Anhalt , so die Ökonomen, beschäftige vor allem zu viele Lehrer und Polizisten"

Wenn Sachsen-Anhalt nicht endgültig den Anschluss an die anderen Bundesländer bzw. an Europa verlieren will, muss es in Bildung investieren. Bildung ist das Zukunftsthema Nummer Eins. In einem Land, dessen Rohstoffe relativ unbedeutend sind, muss ein besonderer Schwerpunkt der Politik auf der Bildung liegen. Vor diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, wenn ein Gutachten behauptet, Sachsen-Anhalt beschäftige zu viele Lehrer.

Schließlich ist allgemein bekannt, dass vor allem Bildung davor schützt, arbeits- und chancenlos zu werden. Auch fallen gebildete Jugendliche nicht in so hohem Maße den rechtsradikalen Rattenfängern anheim, wie schlecht Gebildete.
In diesem Sinne kann es eigentlich nicht zu viele Lehrer geben. Man muss nur die Chancen sehen, die sich hier bieten.
Kathleen Schneider
ödp-Stadträtin aus Halberstadt

Ökologisch-Demokratische Partei Landesverband Sachsen-Anhalt